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Koenig Testarossa

1:16 von Fujimi

 

 

Das Original

Die Koenig Specials GmbH (Koenig) ist ein deutsches Tunerhaus mit Sitz in München. Es ist spezialisiert auf die Modifikation von europäischen Luxusautos: Ferrari, Mercedes-Benz, Porsche, Lamborghini und Jaguar. Der Koenig Testarossa hat eine modifizierte Frontpartie mit Frontspoiler und anderen Leuchteinheiten, geänderte Seitenpartien und Heckflügel. Der Motor mit Doppelturbo leistet 710 PS.

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Das Modell

Das Modell des Koenig Testarossa im Massstab 1:16 von Fujimi ist aus dem Jahr 1986. Die Bauanleitung ist gut und übersichtlich. Der Detaillierungsgrad vor allem im Motorenbereich ist gut. Die Passgenauigkeit teilweise ebenfalls. Zuerst habe ich den gut detaillierten Motor zusammengebaut, die Zündkabel waren im Bausatz enthalten. Nach dem Einbau des Motors in das Chassis bereitete die Montage der Auspuffanlage mit den Turboladern einige Probleme und erforderte diverse Anpassungen. Das Problem liegt in der Führung der Auspuffrohre mit dem Fehlen von Zwischenfixpunkten. Die Montage der Aufhängung und Räder war dann problemlos. Die Stossdämpfer sind mit Federn versehen, jedoch funktionslos.

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Die Inneneinrichtung habe ich mit X-18 (semi gloss black) gespritzt. Die Sitze können in der Länge und die Sitzlehnen in der Neigung verstellt werden. Die Innenverkleidung der Türen sind mit X-18 und XF-1 (matt black) gespritzt. Die Zifferblätter der Anzeigen im Armaturenbrett sind rot und mit einem Decal hinter einem Klarsichtteil eingebaut. Ein schönes Detail welches im Modell leider kaum in Erscheinung tritt.

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Die Karosserieteile habe ich zuerst innen mit XF-1 und X-18 (Cockpit) gespritzt. Anschliessend wurde sie mit XF-2 (matt white) und X-7 (red) gespritzt. Nach dem Anbringen der Decals erfolgte die Lackierung mit X-22 (clear). Dann erfolgt der Einbau der Türen, Kofferraumdeckel und Motorhaube. Keine Probleme gab es beim Einbau des Kofferraumdeckels (vorne) nachdem zuerst die Frontleuchten eingebaut wurden. Bei der Motorhaube funktionierte die Konstruktion des Scharniers nicht, die Haube lässt sich so nicht öffnen. Deshalb habe ich die Motorhaube nur aufgesetzt. Die Türen passten einigermassen in die Türöffnung. Nach der Montage der Scharniere sah es aber nicht mehr so gut aus. Die Türen habe zu viel Spiel. Danach konnte die Karosserie ohne Probleme auf das Chassis gesetzt werden. Zum Abschluss wurden die Heckleuchten und Blenden montiert. Das Resultat ist ein spezielles aber kein überragendes Modell. Ein Modell in diesem Massstab birgt andere Probleme als ein 1:20 oder 1:24 Modell. Vor allem in Bezug auf die Passgenauigkeit und beweglichen Elemente.

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Hansueli Keller                IPMS Schweiz                                        Sektion St. Gallen