Sd.Kfz. 251 Pakwagen 5

Sd.Kfz.251/22 Pakwagen von AFV Club

im Massstab 1:35

 

Das Original

Der mittlere Schützenpanzerwagen Sd.Kfz. 251 (Sonderkraftfahrzeug 251) war ein deutsches Halbkettenfahrzeug, das im Zweiten Weltkrieg von der Wehrmacht eingesetzt wurde. Als mittlerer Schützenpanzerwagen (SPW) gehörte er zur Ausrüstung der gepanzerten Panzergrenadierbataillone und Panzerpionierkompanien.Der mittlere Schützenpanzerwagen (Sd.Kfz. 251) basierte auf dem Fahrgestell des mittleren Zugkraftwagen 3t. Die 1937 begonnene Entwicklung mündete 1938 in die Serienproduktion.
Bis 1945 wurden vier verschiedene Ausführungen (A bis D) von folgenden Werken produziert.
Hanomag in Hannover (Fahrgestell)
Weserhütte in Bad Oeynhausen (Fahrgestell)
Büssing-NAG in Berlin-Oberschöneweide (Aufbauten)
Deutsche Werke in Kiel (Aufbauten)
Das Fahrwerk blieb während der Entwicklung weitgehend unverändert. Bei der Ausf. B entfielen die seitlichen Sehschlitze am hinteren Aufbau. Die Ausf. C wurde Mitte 1940 im Hinblick auf die Einsatzerfahrungen umgestaltet. Die vordere Stoßstange fiel weg, die Bugbleche wurden neu geformt und die Motorraumbelüftung neu gestaltet. Mit der Ausf. D wurde 1943 abermals sowohl der Produktionsvereinfachung als auch den Kampferfahrungen Rechnung getragen. Insbesondere wurden das Heck einfacher und geräumiger gestaltet
die Staukästen vergrößert und die Form der Panzerung verbessert. Von der Ausf. D wurden mit 10.602 die meisten Exemplare gefertigt.
Die Jahresproduktion lief schleppend an und blieb bis 1941 immer unter 1000 hergestellten SPW pro Jahr. Auch 1942 konnten gerade mal 1190 SPW gefertigt werden, ehe die Serienproduktion anzog und 1943 4250 und 1944 7800 Stück hergestellt wurden. Insgesamt wurden von allen Ausführungen und Varianten 15.252 Fahrzeuge gebaut.
Der mittlere SPW basierte auf dem Schachtellaufwerk-Fahrgestell des Zugkraftwagens 3t. Das vorn liegende Kettenrad trieb die Gleiskette an. Gelenkt wurde das Fahrzeug mit den Vorderrädern. Wenn diese sehr stark eingeschlagen wurden, unterstützte ein auf die Kettenlaufwerke wirkendes Lenkgetriebe den Lenkvorgang.
Das Fahrzeug war rundum gepanzert, oben jedoch offen beziehungsweise konnte nur durch eine Plane abgedeckt werden, um die Besatzung vor der Witterung zu schützen. Am Heck befand sich eine zweiflügelige Tür, die der Besatzung das Auf- und Absitzen erleichterte.
Der mittlere SPW konnte eine Gruppe von zehn Soldaten transportieren. Dabei bot das Fahrwerk eine bessere Geländegängigkeit als ein LKW und zugleich durch seine Panzerung einen besseren Schutz. Die Standardbewaffnung bestand aus zwei Maschinengewehren MG 34 oder MG 42 zur Verteidigung oder Unterstützung der abgesessenen Truppe. Ein Nachteil war der geringe Platz für die benötigte Ausrüstung, weshalb diese häufig an der Außenseite angegurtet wurde.
Darüber hinaus wurden auf Basis des Sd.Kfz thompsonmusicstudio.com. 251/1 verschiedene Spezialfahrzeuge gefertigt, die Ausrüstungen für bestimmte Sonderaufgaben in die Konstruktion integrierte. Insbesondere gab es verschiedene Varianten mit umfangreicher Funkausrüstung zur Koordination mit der Luftwaffe oder anderen Panzerverbänden. Weiterhin wurden die Fahrzeuge als Träger für Panzerabwehrkanonen und für Wurfrahmen verwendet.

Quelle Wikipedia.

Der Bausatz

Das Modell stammt vom Hersteller AFV Club, der Spritzguss ist sauber gearbeitet. Dazu liegen Äzteile für das Schild der Pak bei. Das Alurohr des Bausatzes habe ich durch eins von RBmodell ersetzt. Dazu gibt es noch eine Resinfigur und Decals für zwei Versionen. Ausserdem kaufte ich von AFV Club noch die Schildbolzen aus Metall.

Der Bau

Der Zusammenbau ging relativ gut voran. Die Fahrerkabine wurde im voraus Lackiert, und abgeklebt. Beim Zusammenbau der Ober- und Unterseite musste auf Höhe der Staufächer noch einwenig gespachtelt werden. Aber das war auch alles. Der Rest ging ohne zu spachteln.

Die Lackierung

Alle Metallteile wurden mit dem Metallprimer von Mr. Hobby grundiert. Das Modell bekam zu erst eine Schicht aus Tamiya Dunkelgelb. Nach guter Trocknung habe ich mit Tamiya Dunkelgrün die Streifen aufgebracht. Die Umrandung der Streifen erfolgte dann mit Tamiya Rotbraun. Die Pak ist in Tamiya Dunkelgelb gespritzt. Die Ketten spritzte ich mit einer Mischung aus Tamiya Mattrot und Mattgelb. Danach wurden die Decals aufgebracht. Als alles gut getrocknet war, machte ich den ersten Wash aus Braunerölfarbe und Terpentinersatz.
Nach etwa 24 Stunden versiegelte ich alles mit Mattem Klarlack. Im nächsten Schritt bekam das Modell einem Wash aus Schwarzerölfarbe. Nun wurden noch einige Stellen Trockengemalt. Zum Schluss kamen noch ein paar Details wie Feldflaschen, Ketten, Zeitungen und Waffen zum Einsatz.

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