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S-70A-42 Blackhawk 1:35

 Als Basisbausatz für diese österreichische S-70A-42 Blackhawk im Massstab 1/35 diente eine MH-60S der Firma Academy.

Dieser Kit kam der S-70A-42 am nächsten.So stimmte das Frontinstrumentenpanel mit den grossen 4 Bildschirmen überein.
Auch waren die am Heck angebrachten AN/AAR-54 und AN/APR-39 im Kit dabei.Und die Radarnase(?) muss auch noch erwähnt werden.Der einzige Wermutstropfen jedoch waren die
beiden Seitenscheiben vom Cockpit.Die Hinterkante der Scheiben einer MH-60S ist anders geformt.So konnten diese nicht verwendet werden.
Aber zu meinem grossen Glück fand ich zufällig im Ebay einen Verkäufer, der einen Gussast mit Klarsichtteilen einer Academy 
AH-60L zu einem moderaten Preis verkaufte.Diese Seitenscheiben waren genau das was ich brauchte.Also wurde sofort eine Bestellung aufgegeben.Ein Problem gelöst.Dennoch musste ich sehr viel selber herstellen, um den Blackhawk zu austrofizieren.
Aber auch der Zubehörmarkt wollte berücksichtigt werden.Von Eduard kamen diverse Ätzteilesets zu Einsatz.
Von Wernerwings kamen die Räder, Skis und Kleinkram für Innenleben zur Verwendung.Die Figuren sind von Reedoak und Live Resin und die Defensivebewaffnug stamme auch Live Resin.Und die österreichischen Decals stammten von Brent-Air-Decals.
Der Bau begann mit dem Umbau der beiden Rumpfhälften.Diese Umbauten wurden aus Plastik Card und Teilen aus der Grabbelkiste bewerkstellig.Da ich diese Teile nicht benennen kann, verweise ich auf die Bilder.
Nachdem ich diese grosse Hürde überwunden hatte ging es an das Cockpit und der Kabine.Diese wurden mit Eduard Ätzteilen und
im Eigenbau ergänzt.Und nicht zu vergessen die beiden 3D Piloten plus Crew Chief von Reedoak, die zuerst bemalt werden mussten.Die Rückenlehne wie auch die Sitzfläche waren an den Piloten mit an gedruckt.So musste nur noch das Gestänge der Sitze aus dem Kit angebracht werden.
Als nächstes wurden die Kabinensitze zusammengebaut.Da nicht ersichtlich war, in welchem Winkel die 2 Befestigungsstangen zwischen Boden und Stuhl angebracht werden mussten, wurde die Kabine und die Decke mit Klebeband provisorisch miteinander verbunden und die Stühle provisorisch an der Decke eingehängt.Die Befestigungsstangen wurden dann an den Stühlen angeklebt  und mit Zuhilfenahme von Klebeband mit dem Boden ausrichten.Dann hiess es warten und trocknen lassen.Diese Arbeit wurde dann mehrmals wiederholt, da es nicht möglich war alle Stühle in einem Durchgang zu bearbeiten.
Alle Sitze wurden anschliessend bemalt und mit Gurten von Eduard ergänzt.
Auch Cockpit, Kabine und Kabinendecke wurden bemalt und gealtert.Es folgten noch ein paar Nachdetailierungen wie Feuerlöscher, die aus diversen Aerobonus Sets zusammengeschustert wurden, Details im Cockpit die ich mit Decals von Airscale und Schalter von der Firma Anyz ergänzte.Es wurden einige Polster in der Kabine aus AK Greenpower hergestellt.Dazu kamen der Kleinkram von Wernerwings wie Taschen, Axt, Batteriebox usw.
Darauf wurden alle Kabinensitze an der Kabinendecke befestigt und nach dem Trocknen wurde die ganze Einheit mit der restlichen Kabine mit viel Gefummel zusammengeklebt.
Dann endlich konnte ich die fertige Cockpit/Kabineneinheit in den Rumpf setzten und die beiden Rumpfhälften miteinander 
verkleben.Nach dem trocknen wurde der Rumpf verspachtelt und verschliffen. Um das Innenleben vor Schleifstaub zu schützten wurden alle Öffnungen im Vorfeld mit Klebeband abgedeckt.
Die Radarnase (?) habe ich wie im Bausatz vorgesehen angebracht. Aber irgendwann habe ich dann festgestellt, dass sie zu tief sass.
So musste ich sie wieder entfernt werden und nach einigen Umbauten in der richtigen Position angebracht werden.
Der Rotorkopf wurde mit Eduard Ätzteilen und Kabeln ergänzt.
Die Rotorblätter wurden mit 2 durch Klebeband seitlich zusammengeklebten Bügel und einem Föhn in Form gebracht.
Es folgte die Detaillierung der Rumpfoberfläche mit Eduard Ätzteilen ,Plastik Card und Plastik Profielen.
Es wurde das Fahrwerk angebracht, die Cockpitverglasung und die sogenannten ESSS (Externel Stores Support System), an die dann die externen Tanks befestigt werden.Nachdem alle Klarsichtteile und die Öffnungen im Rumpf abgedeckt waren war die Kiste für die Bemalung bereit.
Die Blackhawk wurde zuerst Schwarz Lackiert.Danach wurden alle Flächen, die Schwarz bleiben, abgedeckt.
Mit Pale Sand von AK Real Color wurde dann voraufgehellt.
Die finale Lackierung wurde dann mit Helo Drab (FS34031) auch von AK Real Colors ausgeführt.
No.6 Earth Yellow, ebenfalls von AK, wurde dann stark verdünnt in verschiedene Nuancen auf das Modell aufgetragen.
Nach dem Trocknen folgte der Glanzlack.Über Diesen folgten dann die Decals von Brent-Air.
Die Alterung wurde mit diversen Produkten von AK ausgeführt.Zum Abschluss der Malarbeiten folgte der Mattlack.
Bevor es aber zum finalen Zusammenbau ging, waren da ja noch 2 Window gunner Figuren von Live Resin die auch noch bemalt werden wollten.Gesagt, getan.Traurigerweise sahen die beiden wesentlich besser aus als die ersten 3 Figuren.
Zu guter Letzt wurden alle noch fehlenden Teile am Modell angebracht und nach monatelanger Bauzeit konnte ich den Blackhawk endlich von meiner to do Liste streichen.Der Grund dieses Bau war übrigens ein vereinsinterner Wettbewerb mit dem Thema Helikopter.Dank dem konnte ich endlich ein lang gehegtes Projekt in die Tat umgesetzten.
Abschliessend bleibt zu sagen, dass ein Blackhawk ausgerüstet mit ESSS und den beiden externen Tanks in meinen Augen einfach nur martialisch aussieht!
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