43  SAAB SF-37 Viggen 1:48

Dieser Bausatz stammt von Airfix und ist eine Wiederauflage des ca. 40 jährigen ESCI-Bausatzes.Zum Zeitpunkt des Kaufes war das die einzige erhältliche 

Saab Viggen im Massstab 1/48.Des weitern kaufte ich diverses Zubehör aus Resin und Ätzteile was den Kaufpreis des Kits um das vielfache überstieg.Das war 
dann auch ausschlag gebend, dass ich trotz den neuen und viel moderneren Bausätzen von Tarangus/Special Hobby diese alte Kiste in angriff nahm.
Der erste Schritt war ausnahmsweise mal nicht das Cockpit , sondern das mühsame gravieren des ganzen Modells.Danach wurden die beiden Rumpfhälften 
mit Klebeband provisorisch zusammen geklebt und  die 1. Resin Kompressorstufe des Triebwerkes von der Firma Maestro Modells eingepasst.Was in einer exzessiven Schleifarbeit mit dem Dremel ausartete und schlussendlich zur exzessiven Arbeit mit dem Stausauger führte. Weiter musste an der Rumpfunterseite
direkt hinter dem vorderen Fahrwerkschacht ein Stück rausgetrennt werden , da der Rumpf an dieser Stelle zu bauchig war. Eingesetzt wurde dann ein Resinteil von der Firma Two Mikes.Auch hier wiederholte sich das Spiel mit dem Dremel und dem Staubsauger  , da sich die Resinteile von Maestro Models und 
Two Mikes in die Quere kamen. Und als ich dann noch das Resincockpit von der Firma Neomega einpassen wollte , kamen sich die Resinteile von Two Mikes und 
Neomega in die Quere was zu noch mehr schleifen und zu noch mehr staubsaugen führte.
Dann endlich ging es ans Cockpit von Neomega. Es wurde schwarz grundiert und dann mit Grau von oben herab gespritzt , so dass die lichtabgewanten Regionen schwarz blieben und so eine Tiefenwirkung entstand.Die Details wurden mit AK und Vallejo Farben gemalt.Das fordere Armaturenbrett wurde durch
ein Ätzteil von Maestro Models ersetzt.
Nach Vollendung des Cockpits konnte es in den Rumpf eingebaut werden und dieser wurde dann danach zusammengebaut mit all den vorher erwähnten Resinteilen.
Nach freudigem spachteln , schleifen und nachgravieren wurde dann die Resin Aufklärer Nase von Maestro Models angeklebt.Die Fester der Nase lagen als ein Stück Folie bei , die selber ausgeschnitten und eingepasst werden mussten.
Als nächstes wurde das Heck des Rumpfes weggesägt und durch ein Resinteil von Maestro Models ersetzt.Weiter wurden die original Lufteinläufe durch Resinteile von Two Mikes ausgetauscht.
Als nächstes wurde das falsche Seitenleitwerk korrigiert.Das Leitwerk endete knapp über dem Pitot Tube , was aber falsch ist.Ich setze ein Stück an , das ich 
von Resten aus den Tarangus/Special Hobby Kits hatte.Danach wurde es an den Rumpf geklebt.
Die Speed Brakes an der Unterseite mussten angepasst werden , da sie für die JA-37  ausgelegt waren.Dazu wurden alle angedeuteten Löcher durchgebohrt .
Danach wurden sie angeklebt und schliesslich die hervorstehenden Teile flachgeschliffen.
Dann ging es an die Flügel.Hier bedurfte es keinerlei Umbauten (abgesehen vom gravieren) und konnten so montiert werden.Danach wurden die 2 Teiligen  Canards von Two Mikes montiert.
Es folge die Windschutzscheibe , die durch eine Tiefgezogene Scheibe von Maestro Models ersetzt wurde , da die Bausatzverglasung falsch aufgeteilt ist.
Es wurden weitere Resteteile von Tarangus/Special Hobby verbaut.
Dann endlich konnte das Abenteuer mit der Splittertarnung beginnen.Zuvor wurde das Preshading gemacht , gefolgt von der Bemalung der Unterseite mit Gunze H308.Nach dem Trocknen wurde die Unterseite mit Klebeband abgedeckt.
Die Oberseite wurde dann mit Gunze H58 lackiert.Nach dem trocknen kamen die Malmasken von der Firma Gator zum Einsatz , die aus sehr hochwertigen 
Vinyl gemacht sind.Nach dem anbringen der Masken wurde das Modell mit Gunze H310 gespritzt. Danach folgte H309 und schlussendlich H462.
Die Farben wurden jeweils aufgehellt und in verschiedenen Nuancen aufgetragen. Es folgte eine Lage Glanzlack von Tamiya.Darüber kamen die Decals der Firma Moose Republic Decals.Diese wurden dann mit einer weiteren Lage Glanzlack versiegelt.Es folgte der wash der Panel lines.Mit dem Mattlack von AK 
wurde die Bemalung beendet.
Nun folgte das Fahrwerk.Es wurde komplett durch Teile von Maestro Models ersetzt.
Der Aussentank stammt von den Resten der Tarangus/Special Hobby.
Der night recce pod und der flash pod stammen auch von Maestro Models.
Als letztes wurden die Pitot tubes und AOA Sensor von Master Models angebracht.
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